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Schlauchwaage

Messprinzip und Einsatzgebiete

Das hydrostatische Schlauchwaagensystem ermöglicht die präzise Überwachung kleinster Setzungen und Höhenänderungen an Bauwerken – auch über längere Zeiträume und ohne direkte Sichtverbindung zwischen den Messpunkten.

Grundlage ist das Prinzip der kommunizierenden Röhren: Ein Flüssigkeitssystem bildet eine horizontale Referenzlinie. Veränderungen an einzelnen Punkten führen zu minimalen Pegeländerungen, die durch hochempfindliche Drucksensoren erfasst und in Höhenunterschiede umgerechnet werden.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Gebäude und Ingenieurbauwerke
  • Langfristige Setzungsüberwachung
  • Kontrolle struktureller Veränderungen im Bestand

Präzision und Einflüsse

Das System erreicht Messgenauigkeiten im Submillimeterbereich und eignet sich damit ideal für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Präzision.

Die Messgenauigkeit wird unter anderem durch Temperaturschwankungen, Luftblasen im Schlauchsystem, Verunreinigungen sowie eine ungenaue Kalibrierung beeinflusst. Eine fachgerechte Installation, sorgfältige Handhabung und regelmässige Wartung sind daher entscheidend, um dauerhaft zuverlässige und belastbare Messergebnisse sicherzustellen.